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Fischhausener Kreisbahn <tr><td valign="top" colspan="2">
Eisenbahnen um Königsberg um 1938
</td></tr><tr><td valign="top">Spurweite:</td><td>1435 mm (Normalspur)</td></tr>

Die Fischhausener Kreisbahn AG wurde im Jahre 1899 gegründet. Hauptaktionäre waren der preußische Staat, die Provinz Ostpreußen, der Kreis Fischhausen und - in der Anfangszeit - auch die Firma Lenz & Co GmbH.

Die Gesellschaft eröffnete am 1. Oktober 1900 ihre vollspurige, 18,6 km lange Kleinbahnstrecke, die im Bahnhof Marienhof von der Strecke Königsberg – Neukuhren der Samlandbahn AG abzweigte und quer durch das Samland nach Gaffken führte. Von hier benutzte sie bis zur Kreisstadt Fischhausen noch weitere 5 km die Strecke von Palmnicken mit. Diese war ebenso wie die Strecke Königsberg – Fischhausen – Pillau von der Ostpreußischen Südbahn erbaut worden.

Der Personenverkehr auf der Kreisbahn hielt sich in bescheidenem Umfang; selbst im Sommerfahrplan 1939 waren nur zwei tägliche Zugpaare vorgesehen. Mit der Samlandbahn AG war eine Betriebsgemeinschaft vereinbart worden, die von der Ostdeutschen Eisenbahn-Gesellschaft betreut wurde. Mit dem Einmarsch der Roten Armee im Anfang des Jahres 1945 endete der Betrieb dieser Kleinbahn.