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Heydekrug–Kolleschen

<tr><td valign="top">Streckenlänge:</td><td>16 km</td></tr><tr><td valign="top">Spurweite:</td><td>1435 mm (Normalspur)</td></tr>

Die Kleinbahn Heydekrug–Kolleschen war ein Kleinbahnbetrieb im ostpreußischen Landkreis Heydekrug, der zum Memelland gehörte, das von 1920 bis 1939 unter litauischer Hoheit stand.

Geschichte Bearbeiten

Die 1875 von der Preußischen Ostbahn erbaute Strecke von Memel in Richtung Tilsit führte etwa zwei Kilometer östlich des Marktfleckens Heydekrug vorbei, der auch Sitz eines Landrats war.

So lag es nahe, eine Kleinbahn zu bauen, die vom Staatsbahnhof Heydekrug einerseits zum Ort, andererseits zur östlich verlaufenden russischen Grenze führte. Die Insterburger Kleinbahn-AG eröffnete die 16 Kilometer lange, normalspurige Strecke am 14. Dezember 1913.

Die Betriebsführung oblag der Ostdeutschen Eisenbahn-Gesellschaft (ODEG) in Königsberg.

1924 wurde die Insterburger Kleinbahn-AG in Ostpreußische Kleinbahnen AG umbenannt.

Im Jahre 1939 standen folgende Fahrzeuge zur Verfügung: 2 Dampflokomotiven, 2 Personen- und 9 Güterwagen.

Strecke Bearbeiten

a) Heydekrug–Kolleschen

  • 0,0 Heydekrug Ort
  • 2,4 Heydekrug Reichsbahnhof
  • 3,6 Werden
  • 4,4 Matzicken Hp
  • 6,0 Hermannlöhlen
  • 8,1 Maszen Hp
  • 8,6 Jonaten
  • 10,3 Laudszen Hp
  • 11,3 Laudszen
  • 12,0 Metterqueten
  • 14,2 Kolleschen (Kolletzischken)

b) Hafenbahn Heydekrug Ort–Hafen am Schießfluß (2 km)

Literatur Bearbeiten

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