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Pogegen–Schmalleningken

<tr><td valign="top">Spurweite:</td><td>1000 mm (Meterspur)</td></tr>

Die Kleinbahn Pogegen-Schmalleningken war eine meterspurige Schmalspurbahn im ehemaligen Ostpreußen.

Sie lag im „Memelland“, dem nördlichsten Zipfel der preußischen Provinz Ostpreußen, der von 1923 bis 1939 unter litauischer Hoheit stand. In Pogegen, das damals Verwaltungssitz des gleichnamigen Landkreises war, zweigte die Strecke von der Hauptbahn TilsitMemel ab und führte 55 km in östlicher Richtung über Willkischken und Wischwill zum Endpunkt Schmalleningken am Memelfluss, bis zum Ersten Weltkrieg Grenzort zum Russischen Reich.

Die meterspurige Kleinbahn wurde von der Insterburger Kleinbahn AG am 12. August 1902 eröffnet, die seit 1924 als Ostpreußische Kleinbahnen AG firmierte; den Betrieb führte die Ostdeutsche Eisenbahn-Gesellschaft in Königsberg (ODEG).

Am 1. Mai 1914 wurde von der Station Mikieten, 3,6 km östlich von Pogegen, eine 7 km lange Zweigbahn zur Stadt Tilsit eröffnet, die die Memel auf der 480 m langen Königin-Luise-Brücke überquerte. Sie verkehrte in der Stadt straßenbahnartig und war daher mit elektrischen Triebwagen ausgestattet. Am Endpunkt auf dem Getreidemarkt (später Fletcherplatz) bestand Anschluss an die Straßenbahn Tilsit, der auch die Oberleitung der Zweigstrecke gehörte.

Mit dem Einmarsch der Roten Armee in Ostpreußen endete der Bahnbetrieb im Herbst 1944.

Literatur Bearbeiten

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