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Wöterkeim–Schippenbeil

<tr><td valign="top">Streckenlänge:</td><td>5 km</td></tr><tr><td valign="top">Spurweite:</td><td>1435 mm (Normalspur)</td></tr>

Die Kleinbahn Wöterkeim–Schippenbeil war ein Kleinbahnbetrieb im ostpreußischen Landkreis Bartenstein, der sich bis 1927 Kreis Friedland nannte.

Geschichte Bearbeiten

Als die Ostpreußische Südbahn im Jahre 1867 ihre Strecke von Bartenstein in Richtung Rastenburg eröffnete, blieb die Kleinstadt Schippenbeil „links liegen“, obwohl sie damals schon 2.400 Einwohner zählte und Sitz eines Amtsgerichts war.

Um diese Lücke zu schließen, wurde vom preußischen Staat, der Provinz Ostpreußen und dem Kreis Friedland die Wöterkeim–Schippenbeiler Kleinbahn-AG gegründet.

Die fünf Kilometer lange normalspurige Strecke wurde am 30. Juni 1907 eröffnet; sie begann im Bahnhof Wöterkeim der Strecke Bartenstein–Rastenburg und führte in nordöstlicher Richtung zur Stadt Schippenbeil am Fluss Alle.

Die Betriebsführung wurde der Ostdeutschen Eisenbahn-Gesellschaft (ODEG) in Königsberg übertragen. Es verkehrten täglich neun bis zehn Zugpaare.

Am 5. August 1930 wurde die Kleinbahn-AG in die Ostpreußische Kleinbahnen AG eingegliedert.

Im Jahre 1939 standen folgende Fahrzeuge zur Verfügung: 2 Dampflokomotiven, 2 Personen- und 2 Güterwagen.

Strecke Bearbeiten

Kilo-
meter
Höhe
m
Haltestelle Bemerkung
deutsch polnisch
0,0 Wöterkeim Kleinbahnhof
1,6 Rückgarben Haltepunkt
5,0 Schippenbeil Sępopol

Literatur Bearbeiten

  • Siegfried Bufe (Hrsg.): Eisenbahnen in West- und Ostpreußen. Bufe-Fachbuch-Verlag, Egglham 1986 , ISBN 3-922138-24-1, (Ostdeutsche Eisenbahnen 1).

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